Natur- und Landschaftsaufnahmen aus der Eifel

Kordel und Umgebung

In dem Ort Welschbillig, nahe Kordel stehen noch die Überreste einer mittelalterlichen Burganlage. Es sind noch eine Grabenbrücke, Reste der Burgmauer und fast die komplette Fronfassade erhalten.

Am Ortsrand von Kordel befindet sich ein weitläufiges Waldgebiet mit vielen Wanderwegen und interessanten Sehenswürdigkeiten. Hierzu zählen das Butzerbachtal, die Ruine der Burg Rammstein, die Genoveva Höhle, die Pützlöcher und die Klausenhöhle.

Burg Rammstein

Von der mittelalterlichen Burg Rammstein ist leider nur noch eine Ruine übrig. Sie umfasst einige äußere Fassaden der ehemaligen Burg. Ein Besuch der Burgruine lohnt sich aber trotzdem, alleine schon aufgrund der vielen anderen Sehenswürdigkeiten, die sich in dem Waldgebiet rund um die Burgruine befinden.

Butzerbachtal

Das Butzerbachtal ist eine Schlucht durch die der namensgebende Butzerbach fließt. Dabei bildet der Bach teilweise Stromschnellen und kleinere Wasserfälle. Ein besonderes Highlight sind die Hängeseilbrücken die über einige Stellen der Schlucht verlaufen.

Genovevahöhle

Bei der Genovevahöhle handelt es sich um eine hoch über dem Boden ragende, natürliche Höhle, die über eine lange Treppe erklommen werden kann. Die Stufen der Treppe wurden in den natürlichen Fels gemeißelt. Früher sollen in der Höhle einmal mehrere kleine Hütten gestanden haben.

Pützlöcher

Die Pützlöcher waren einst ein römisches Bergwerk. Mehrere Gänge wurden damals von den Römern in den Fels gehauen. Heute kann man die Putzlöcher selbst erkunden, da diese frei zugänglich sind. Über den Pützlöchern befindet sich ein ehemaliger Steinbruch der Römer. Aus diesem sollen angeblich auch viele für den Bau der "Porta Nigra" gebrauchten Steine herausgeschlagen worden sein.

Klausenhöhle

Man gelangt über einen steilen Serpentinenpfad zur Klausenhöhle. Diese diente früher einmal als Einsiedelei für Mönche. In die natürliche Höhle wurde noch ein Fensterloch an der Frontfassade gehauen.